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Geeignete Energieberater beauftragen

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Einen Termin mit einem qualifizierten Energieberater zu bekommen, ist derzeit schwer. Aber es lohnt sich zu warten, denn nur ein Experte kann ein individuelles Sanierungskonzept passend zur eigenen Immobilie erstellen.

Die aktuell sehr hohen Energiepreise sorgen bei Immobilieneigentümern für eine große Nachfrage nach Beratungsleistungen von Energieberatern. Der Druck, Energie einzusparen ist ebenso groß wie die von vielen als unübersichtlich empfundene Lage bei Förderungen und Vorschriften. Durchblick schaffen Energieberater. 

Doch einen Termin mit qualifizierten Experten zu bekommen, ist derzeit schwierig, weiß Diplom-Ingenieur und Bauherrenberater Carsten Clobes vom Verband Privater Bauherren. „Das Problem ist leider noch immer, dass die Bezeichnung Energieberater nicht geschützt ist und Schulung und Eignung unterschiedlich behandelt werden.“ 

Die Ausbildung zum Energieberater ist eine Zusatzqualifikation, die oft von Architekten, Bauingenieuren, aber auch Elektroingenieuren oder Maschinenbauern erworben wird. Energieberater können aber auch Handwerksmeister aus dem Baugewerbe werden und sich als „Gebäudeenergieberater im Handwerk“ bezeichnen.

Welcher Energieberater für das jeweilige Sanierungsvorhaben geeignet ist, liegt auch an der Art und dem Umfang der Sanierung. Wer ein Gebäude umfassend sanieren möchte, benötigt ein vernünftiges Sanierungskonzept. Zur Erarbeitung dieses Konzepts muss das Haus eingehend analysiert werden. Routinierte Sachverständige verschaffen sich einen ersten Überblick, indem sie Anschlüsse, mögliche Wärmebrücken, Kellerdecken, Dachschrägen, Fassadenaufbauten, Fenster und das Heizungssystem genau ansehen. Dabei achten erfahrene Experten nicht nur auf die energetisch relevanten Faktoren, sondern auch auf mögliche Bauschäden. 

Bauherrenberater Clobes erläutert weiter: „Ein gutes Sanierungskonzept muss bauphysikalisch genau für die individuelle Immobilie maßgeschneidert sein. Sonst kann die Sanierung buchstäblich nach hinten losgehen und statt der beabsichtigten Einsparung können Bauschäden entstehen. Wie oft beobachten wir beispielsweise, dass neue Fenster eingesetzt werden und danach aber Schimmel in den Räumen auftritt. Einzelmaßnahmen müssen Teil eines stimmigen Konzepts sein. Deswegen ist es wichtig, sich eine Energieberatung zu leisten, die auf umfassender fachlicher Expertise beruht. Auch wenn man derzeit länger auf einen Termin warten muss, lohnt es sich, unabhängige Bausachverständige für die Energieberatung ins Haus zu holen. Zudem ist eine Begleitung der Sanierung durch Sachverständige auch deshalb sinnvoll, weil auch kleine Ausführungsmängel an der falschen Stelle zu teuren Schäden führen können. Die Qualität der Ausführung zu überwachen ist bei Sanierungen genauso wichtig wie bei Neubauten.“ 

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